Der Juli hatte für mich persönlich eine ganz gute Ausbeute: Zweimal war ich am Wochende bei Südwestwind in Gold auf Fehmarn. Und jetzt am Freitag war ich bei ONO Am Brink auf Fehmarn.
Die beiden Tagen in Gold waren wirklich das Wechselhafteste, was ich seit langem (jemals?) erlebt habe: Sonne, Regen, Hagel, Gewitter und Windstärken zwischen 10 und 20 Knoten wechselten alle paar Minuten durch. Hervorzuheben war eine Sturmböe. Die kam von jetzt auf gleich und brachte viel Wind (zuviel, um 6.2 qm noch weiter zu fahren), viel Regen (soviel, dass ich das Ufer nicht mehr sehen konnte) und Gewitter (klar, bei Gewitter sollte man nicht auf dem Wasser sein; aber was macht man noch gleich, wenn man auf dem Wasser von Gewitter überrascht wird?). Glücklicherweise dauerte die Böe nur wenige Minuten und die Blitze haben mich verschont.
Am Brink am Freitag war ich mit 6,2 qm unterwegs - erst entspannt, dann etwas überpowert. Die Wellen waren moderat (im Maximum vielleicht 1,5 m hoch) und damit in dem Bereich, den ich noch beherrschen kann. Und wg. des Ostwindes war es super sonnig und warm. Mein bester Tag in diesem Jahr.
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Sonntag, Juli 27, 2008
Sonntag, Dezember 09, 2007
Windsurfen am ersten Advent
2.12.2007: Gold auf Fehmarn (leider ohne Bild), für 2 Stunden 4-5 Bft. aus Süd (angesagt waren 6-7 Bft. den ganzen Tag lang, tse, tse, tse, diese Windvorhersagen). 7 Grad Luft, 6 Grad Wasser.
Damit kann ich jetzt schon eine vorläufige Bilanz für das Windsurfjahr 2007 erstellen: Ich war an 11 von 12 Monaten Windsurfen - in Deutschland, auf der Ostsee - nur der Februar war zu kalt. Aus Windsurfperspektive sehr schön - klimatechnisch beunruhigend.
Damit kann ich jetzt schon eine vorläufige Bilanz für das Windsurfjahr 2007 erstellen: Ich war an 11 von 12 Monaten Windsurfen - in Deutschland, auf der Ostsee - nur der Februar war zu kalt. Aus Windsurfperspektive sehr schön - klimatechnisch beunruhigend.
Montag, November 05, 2007
Windsurfen auf Sardinien: Porto Pollo
Die letzten beiden Oktoberwochen war ich mit Frau und Kleinkind für 12 Tage in Porto Pollo (auch: Porto Puddu) im Norden Sardiniens. Gewohnt haben wir im Windsurf Village Porto Pollo, einer netten Appartmentanlage, von der aus man ca. 100-200 Meter Fußweg zum Wasser hat.
Wind und Wetter
Die erste Woche hatten wir viel Sonne, Wärme und kein Wind. Zu Beginn der zweiten Woche hatten wir zwei halbe und einen ganzen Tag Wind, allerdings Regen und nur 10 Grad Lufttemperatur - war aber noch erträglich, weil das Wasser noch knapp 20 Grad hatte. Der Wind lag zwischen 4 und 7 Bft. Die Temperatur erhöhte sich in den nächsten Tagen schrittweise, immer wieder mit Regen. In den heizungslosen Appartments war es in der zweiten Woche sehr kalt.
Also hatte ich rein rechnerisch eine Windwahrscheinlichkeit von ca. 25 Prozent und eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent.
Im Sommer ist die vorherrschende Windrichtung wohl Ost (Sideshore von rechts mit Flachwasser). Der Wind, den ich im Oktober erlebt habe, kam von Nord (auflandig). Er hat kleinere Wellen mitgebracht, die in Kombination mit sehr kleinen Stehbreich (ca. 5 Meter) den Start etwas erschwert haben.
Spot
Die große Bucht ist zu 3 Seiten abgeschlossen und durch die kleine Öffnung zum Meer sieht man Korsika, so dass die Buch optisch vollständig abgeschlossen scheint.
Es gibt nur einen minimalen Stehbereich (ca. 5 Meter). Bei dem im Sommer vorherrschenden Ostwind kann man wahrscheinlich auch noch bei starkem Wind einen Schotstart hinkriegen, so dass Wasserstart wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig ist.
Neo
In der ersten Woche hätte ein Shorty gereicht (wenn denn Wind gewesen wäre). Als Wind kam, war Kurzarm-Anzug mit Ansteckärmeln OK. Es sind aber auch Leute mit Handschuhen und Haube auf dem Wasser gewesen.
Station
In der Bucht von Porto-Pollo gibt es mind. 3 Surfstationen und ebensoviele Beachbars, die aber entweder schon geschlossen waren oder fleißig mit Einpacken beschäftigt waren - ich finde, das macht eine merkwürdig depresssive Stimmung. Die Station, die direkt beim Windsurf-Village liegt, hat aktuelle RRD-Boards und North-Segel. Letztere allerdings mit sehr langen Vario-Tampen. Die waren mir mit Hüfttrapez auch in der kürzesten Einstellung noch viel zu lang.
Die Mietgebühren liegen im internationalen Mittelfeld (210 EUR / Woche, 150 EUR / 10er Karte). Materialversicherung liegt bei 30 EUR je Person und Woche.
Neben Surfmaterial kann man auch Kajaks, Laser und Katamarane mieten.
Anreise
Am Besten fliegt man nach Olbia und dann mit dem Mietwagen weiter. Ein Auto vor Ort ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil es in Porto Pollo selbst wenig gibt (ein, zwei Restaurants und ein kleiner Supermarkt).
Oder man fährt den ganzen Weg mit dem eigenen Auto und setzt mit der Fähre über - das scheint insbesondere für Schweizer eine gern genommene Variante zu sein.
Fazit
Sardinien ist nett. Im Oktober ist es aber nicht die erste Wahl - weder für Windsurfer noch für Sonnensuchende.
Wind und Wetter
Die erste Woche hatten wir viel Sonne, Wärme und kein Wind. Zu Beginn der zweiten Woche hatten wir zwei halbe und einen ganzen Tag Wind, allerdings Regen und nur 10 Grad Lufttemperatur - war aber noch erträglich, weil das Wasser noch knapp 20 Grad hatte. Der Wind lag zwischen 4 und 7 Bft. Die Temperatur erhöhte sich in den nächsten Tagen schrittweise, immer wieder mit Regen. In den heizungslosen Appartments war es in der zweiten Woche sehr kalt.
Also hatte ich rein rechnerisch eine Windwahrscheinlichkeit von ca. 25 Prozent und eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent.
Im Sommer ist die vorherrschende Windrichtung wohl Ost (Sideshore von rechts mit Flachwasser). Der Wind, den ich im Oktober erlebt habe, kam von Nord (auflandig). Er hat kleinere Wellen mitgebracht, die in Kombination mit sehr kleinen Stehbreich (ca. 5 Meter) den Start etwas erschwert haben.
Spot
Die große Bucht ist zu 3 Seiten abgeschlossen und durch die kleine Öffnung zum Meer sieht man Korsika, so dass die Buch optisch vollständig abgeschlossen scheint.
Es gibt nur einen minimalen Stehbereich (ca. 5 Meter). Bei dem im Sommer vorherrschenden Ostwind kann man wahrscheinlich auch noch bei starkem Wind einen Schotstart hinkriegen, so dass Wasserstart wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig ist.
Neo
In der ersten Woche hätte ein Shorty gereicht (wenn denn Wind gewesen wäre). Als Wind kam, war Kurzarm-Anzug mit Ansteckärmeln OK. Es sind aber auch Leute mit Handschuhen und Haube auf dem Wasser gewesen.
Station
In der Bucht von Porto-Pollo gibt es mind. 3 Surfstationen und ebensoviele Beachbars, die aber entweder schon geschlossen waren oder fleißig mit Einpacken beschäftigt waren - ich finde, das macht eine merkwürdig depresssive Stimmung. Die Station, die direkt beim Windsurf-Village liegt, hat aktuelle RRD-Boards und North-Segel. Letztere allerdings mit sehr langen Vario-Tampen. Die waren mir mit Hüfttrapez auch in der kürzesten Einstellung noch viel zu lang.
Die Mietgebühren liegen im internationalen Mittelfeld (210 EUR / Woche, 150 EUR / 10er Karte). Materialversicherung liegt bei 30 EUR je Person und Woche.
Neben Surfmaterial kann man auch Kajaks, Laser und Katamarane mieten.
Anreise
Am Besten fliegt man nach Olbia und dann mit dem Mietwagen weiter. Ein Auto vor Ort ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil es in Porto Pollo selbst wenig gibt (ein, zwei Restaurants und ein kleiner Supermarkt).
Oder man fährt den ganzen Weg mit dem eigenen Auto und setzt mit der Fähre über - das scheint insbesondere für Schweizer eine gern genommene Variante zu sein.
Fazit
Sardinien ist nett. Im Oktober ist es aber nicht die erste Wahl - weder für Windsurfer noch für Sonnensuchende.
Montag, Juli 09, 2007
Windsurfing im Juli
Bisher hat das Jahr bzgl. Wind ja eher enttäuscht. Bis letzte Woche Freitag hatte ich genau drei gute Surftage in diesem Jahr (einen im Januar, einen Ostern und einen im Mai). Das Wochenende hat dann aber doch etwas entschädigt: Samstag und Sonntag 5-6 Bft. bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen auf Fehmarn.
Mir tut alles weh. So soll es sein...
Mir tut alles weh. So soll es sein...
Freitag, April 20, 2007
Kundenservice bindet Kunden, oder auch nicht
Viel von meinem Surfmaterial kaufe ich auf Fehmarn im Surfshop Landkirchen. Die Leute da sind nicht nur sehr nett, sondern beraten auch hervorragend. Darüber hinaus sind sie wirklich kundenorientiert.
Beispiel 1: Mein neuer Neo reißt am Rücken. Klar, das ist eine Reklamation. Normalerweise muss ich als Kunde jetzt zum Händler gehen und der schickt die defekte Ware an den Hersteller und wenn der Hersteller die Ware ersetzt hat, bekomme ich sie vom Händler. Das ist als Windsurfer eine mittlere Katastrophe, aber auch bei anderen Waren sehr nervig. Im Surfshop wird nicht lange rumgeeiert. Ich gebe meinen kaputten Neo ab und bekomme sofort einen neuen in die Hand gedrückt. Wenn nichts passendes Neues da ist, bekomme ich einen Leihanzug.
Beispiel 2: Ich verliere das Abschlussteil einer Segellatte für ein altes Segel. Damit ist das Segel erstmal unbrauchbar. Also hin zum Surfshop. Die haben leider kein Ersatzteil da. Pech? Nein: Die packen ein neues Segel aus und bauen das Abschlussteil von dem neuen Segel ab.
Gegenbeispiel: Ich kaufe mir einen Kaffeevollautomaten. Leider fehlt der Wassertank - ist anscheinend nach dem letzten Schritt in der Qualitätssicherung nicht mit eingepackt worden. Ich wende mich an den Händler. Der Händler wendet sich an den Hersteller und ich warte. Und warte. Und warte. Alle zwei Tage frage ich nach - ich hatte mich so lange auf die Kaffeemaschine gefreut. Ich schlage das Surfshop-Vorgehen vor: Baut doch einen Wassertank aus einem anderen Gerät aus und wenn der Hersteller den neuen Wassertank schickt, baut Ihr ihn dort ein. "Nein, das geht leider nicht." Warum geht das denn nicht? Natürlich geht das. Die wollen nur nicht. Also warte ich 3 Wochen darauf, dass die längst bezahlte Kaffeemaschine funktionsfähig wird.
Für mich liegen zwischen dem Surfshop und dem Kaffeemaschinenhändler Welten im Bereich Kundenservice. Natürlich kann man einwenden, dass ich Stammkunde im Surfshop bin und daher besonders kulant bedient werde. Beim Kaffeemaschinenhändler war das mein erster Einkauf. Wenn ich dort Stammkunde wäre, wären die vielleicht auch kulanter gewesen. Das ist die "ohne Preis kein Fleiß"-Perspektive. Beim Surfshop gucken die anders drauf. Bereits bei meinem ersten Kontakt mit denen, haben sie mir bei einem Problem mit einem Neo geholfen, den ich ich woanders gekauft hatte. Das macht wirklich Eindruck.
Beispiel 1: Mein neuer Neo reißt am Rücken. Klar, das ist eine Reklamation. Normalerweise muss ich als Kunde jetzt zum Händler gehen und der schickt die defekte Ware an den Hersteller und wenn der Hersteller die Ware ersetzt hat, bekomme ich sie vom Händler. Das ist als Windsurfer eine mittlere Katastrophe, aber auch bei anderen Waren sehr nervig. Im Surfshop wird nicht lange rumgeeiert. Ich gebe meinen kaputten Neo ab und bekomme sofort einen neuen in die Hand gedrückt. Wenn nichts passendes Neues da ist, bekomme ich einen Leihanzug.
Beispiel 2: Ich verliere das Abschlussteil einer Segellatte für ein altes Segel. Damit ist das Segel erstmal unbrauchbar. Also hin zum Surfshop. Die haben leider kein Ersatzteil da. Pech? Nein: Die packen ein neues Segel aus und bauen das Abschlussteil von dem neuen Segel ab.
Gegenbeispiel: Ich kaufe mir einen Kaffeevollautomaten. Leider fehlt der Wassertank - ist anscheinend nach dem letzten Schritt in der Qualitätssicherung nicht mit eingepackt worden. Ich wende mich an den Händler. Der Händler wendet sich an den Hersteller und ich warte. Und warte. Und warte. Alle zwei Tage frage ich nach - ich hatte mich so lange auf die Kaffeemaschine gefreut. Ich schlage das Surfshop-Vorgehen vor: Baut doch einen Wassertank aus einem anderen Gerät aus und wenn der Hersteller den neuen Wassertank schickt, baut Ihr ihn dort ein. "Nein, das geht leider nicht." Warum geht das denn nicht? Natürlich geht das. Die wollen nur nicht. Also warte ich 3 Wochen darauf, dass die längst bezahlte Kaffeemaschine funktionsfähig wird.
Für mich liegen zwischen dem Surfshop und dem Kaffeemaschinenhändler Welten im Bereich Kundenservice. Natürlich kann man einwenden, dass ich Stammkunde im Surfshop bin und daher besonders kulant bedient werde. Beim Kaffeemaschinenhändler war das mein erster Einkauf. Wenn ich dort Stammkunde wäre, wären die vielleicht auch kulanter gewesen. Das ist die "ohne Preis kein Fleiß"-Perspektive. Beim Surfshop gucken die anders drauf. Bereits bei meinem ersten Kontakt mit denen, haben sie mir bei einem Problem mit einem Neo geholfen, den ich ich woanders gekauft hatte. Das macht wirklich Eindruck.
Sonntag, April 08, 2007
Surfen mit der Jungfamilie
Mit der Familie mit kleinem Kind irgendwo Urlaub zu machen, wo man Surfen kann und dem Kind trotzdem was geboten wird, ist gar nicht so einfach - jedenfalls wenn man nicht wegfliegen will.
Eine sehr interessante Möglichkeit haben wir letzte Woche kennengelernt. Das Familotel Gut Nisdorf liegt kurz vor Stralsund und ist daher von uns aus in 3,5 Stunden (VW-Bus) noch in vertretbarer Zeit erreichbar. Durch das Familotel-Konzept war für Mika (1 Jahr) alles da und wir Eltern konnten uns ganz gut entspannen.
Und der jetzt der Clou: Das Hotel liegt direkt am Saaler Bodden und eine geeignete Stelle für den Einstieg zum Surfen befindet sich ca. 150 Meter vom Hotel entfernt. Sicher ist der Bodden nichts für Wellenfreaks, aber Flachwasser mit riesigem Stehbereich ist auch ganz nett.
So bin ich dann am Donnerstag vor Ostern bei 6-7 Bft. Westwind zu meinem Spaß gekommen.
Mein persönliches Fazit: Das Hotel war super und die Kombination mit dem Surfrevier ein echter Hit. Wir werden da sicher wieder hinfahren und wenn Mika drei Jahre alt ist, gibt es für ihn auch Kinderbetreuung im Hotel und Silke und ich können endlich mal wieder gleichzeitig auf's Wasser.
Bilder vom Hotel gibt es auf Mikas Blog (Einträge vom 08.04.2007).
Eine sehr interessante Möglichkeit haben wir letzte Woche kennengelernt. Das Familotel Gut Nisdorf liegt kurz vor Stralsund und ist daher von uns aus in 3,5 Stunden (VW-Bus) noch in vertretbarer Zeit erreichbar. Durch das Familotel-Konzept war für Mika (1 Jahr) alles da und wir Eltern konnten uns ganz gut entspannen.
Und der jetzt der Clou: Das Hotel liegt direkt am Saaler Bodden und eine geeignete Stelle für den Einstieg zum Surfen befindet sich ca. 150 Meter vom Hotel entfernt. Sicher ist der Bodden nichts für Wellenfreaks, aber Flachwasser mit riesigem Stehbereich ist auch ganz nett.
So bin ich dann am Donnerstag vor Ostern bei 6-7 Bft. Westwind zu meinem Spaß gekommen.
Mein persönliches Fazit: Das Hotel war super und die Kombination mit dem Surfrevier ein echter Hit. Wir werden da sicher wieder hinfahren und wenn Mika drei Jahre alt ist, gibt es für ihn auch Kinderbetreuung im Hotel und Silke und ich können endlich mal wieder gleichzeitig auf's Wasser.
Bilder vom Hotel gibt es auf Mikas Blog (Einträge vom 08.04.2007).
Montag, Januar 29, 2007
Windsurfen als neue Wintersportart?
Am Sonntag, den 21.01.07 hatten wir Wind und deutliche Plusgerade in Gold auf Fehmarn. Während wir anfänglich nur zu dritt auf dem Wasser waren, kamen mit der Zeit immer mehr Hartgesottene dazu.
Technische Daten: 6 Grad Wassertemperatur, 7 Grad Lufttemperatur, erst 6 Bft., dann 5 Bft., dann 7 Bft., Höchstgeschwindigkeit (40,6 km/h, gemessen mit dem Garmin, den meine Frau mir zum Geburtstag geschenkt hat).
Sonntag, Januar 14, 2007
Red Bull Storm Chase: Die DVD ist
Jetzt gibt es die DVD vom Red Bull Storm Chase. Schon sehr beeindruckend.
Power XT von North
Bereits seit einigen Jahren gibt es die Power XT-Mastverlängerung von North. Der Clou an dem Ding ist, dass man über ein einfachen Hebelmechanismus das Vorliek trimmt. Das geht sogar am dem Wasser, ohne, dass man das Rigg vom Board trennt.
Ich habe gleich nach Erscheinen des Power XT einen für meine Frau gekauft. Sie hatte immer schon Probleme soviel Kraft aufzubringen, wie zum Vorliektrimm auf herkömmliche Weise notwendig ist. Ich selbst war dann schnell so begeistert von dem Ding, dass ich mir auch einen zugelegt habe - trotz des hohen Preises.
Handhabung und Robustheit des Power XT sind super. Ich Sand kann der Mechanik nichts anhaben.
Allerdings gab es ein paar Kinderkrankheiten: Der Tampen der ersten Generation war zu glatt und rutschte beim Trimmen mitunter durch und das "Rad" zum Trimmen ist nach weniger als 24 Monaten soweit abgenutzt, dass der Tampen wieder durchrutscht.
Alles kein Problem, hat der Surfshop meines Vertrauens immer alles schnell und kostenlos erledigt.
Jetzt ist an einem Power XT aber der Sprengring zerbrochen - wahrscheinlich das kleinste und billigste Teil der ganzen Konstruktion. Und tatsächlich: Zwei Surfshops konnten mir in den letzten 4 Monaten kein Ersatzteil besorgen, weil North nicht liefert. Also wollte ich mich selbst an North wenden. Deren Website verweist einen wieder nur an Surfshops, die dann von North nicht beliefert werden. Das ist lausiger Service für eine Mastverlängerung, die deutlich über 100 EUR kostet!
Trotzdem kann ich auf den Power XT nicht mehr verzichten. Das wurde mir klar, als ich gestern eine klassische Mastverlängerung verwenden musste. Das Rumgefummel und der Kraftaufwand, der notwendig sind, um den richtigen Trimm zu finden, ist einfach zu nervig. Und wann man nicht richtig getrimmt hat, muss man wieder an Land und das halbe Rigg wieder auseinander bauen. Das ist mit dem Power XT dann doch viel genialer: Irgendwie trimmen, aufs Wasser gehen und dort passend zu den vorgefundenen Bedingungen die richtigen Trimm einstellen.
Ich habe gleich nach Erscheinen des Power XT einen für meine Frau gekauft. Sie hatte immer schon Probleme soviel Kraft aufzubringen, wie zum Vorliektrimm auf herkömmliche Weise notwendig ist. Ich selbst war dann schnell so begeistert von dem Ding, dass ich mir auch einen zugelegt habe - trotz des hohen Preises.
Handhabung und Robustheit des Power XT sind super. Ich Sand kann der Mechanik nichts anhaben.
Allerdings gab es ein paar Kinderkrankheiten: Der Tampen der ersten Generation war zu glatt und rutschte beim Trimmen mitunter durch und das "Rad" zum Trimmen ist nach weniger als 24 Monaten soweit abgenutzt, dass der Tampen wieder durchrutscht.
Alles kein Problem, hat der Surfshop meines Vertrauens immer alles schnell und kostenlos erledigt.
Jetzt ist an einem Power XT aber der Sprengring zerbrochen - wahrscheinlich das kleinste und billigste Teil der ganzen Konstruktion. Und tatsächlich: Zwei Surfshops konnten mir in den letzten 4 Monaten kein Ersatzteil besorgen, weil North nicht liefert. Also wollte ich mich selbst an North wenden. Deren Website verweist einen wieder nur an Surfshops, die dann von North nicht beliefert werden. Das ist lausiger Service für eine Mastverlängerung, die deutlich über 100 EUR kostet!
Trotzdem kann ich auf den Power XT nicht mehr verzichten. Das wurde mir klar, als ich gestern eine klassische Mastverlängerung verwenden musste. Das Rumgefummel und der Kraftaufwand, der notwendig sind, um den richtigen Trimm zu finden, ist einfach zu nervig. Und wann man nicht richtig getrimmt hat, muss man wieder an Land und das halbe Rigg wieder auseinander bauen. Das ist mit dem Power XT dann doch viel genialer: Irgendwie trimmen, aufs Wasser gehen und dort passend zu den vorgefundenen Bedingungen die richtigen Trimm einstellen.
Die Surfsaison 2007 ist eröffnet
Gestern habe ich für mich persönlich die Windsurfsaison 2007 in Deutschland eröffnet. 9 Grad Luft- und 6 Grad Wassertemperatur bei erst 6 und dann 5 Bft waren die perfekten Bedingungen. So kann es gerne bleiben.
Natürlich haben schon viele andere die Saison 2007 vor mir eröffnet. Auf Fehmarn waren gestern 20-30 Leute mit mir auf dem Wasser.
Technische Daten: Luft 8 Grad, Wasser 7 Grad, Wind zuerst 6 Bft., dann 5 Bft., Segel 5,2 und 6,2 qm.
Natürlich haben schon viele andere die Saison 2007 vor mir eröffnet. Auf Fehmarn waren gestern 20-30 Leute mit mir auf dem Wasser.
Technische Daten: Luft 8 Grad, Wasser 7 Grad, Wind zuerst 6 Bft., dann 5 Bft., Segel 5,2 und 6,2 qm.
Montag, Januar 01, 2007
So kann das Jahr 2007 gerne bleiben
Sonntag, November 05, 2006
Wave-Windsurfing der ungeplanten Art
Heute morgen bin ich los nach Gold auf Fehmarn. Wind war mit 6 Bft. ausreichend vorhergesagt. Überraschenderweise war die Fehmarn-Sundbrücke wegen Sturm für leere LKW und PWK mit Anhänger gesperrt - tatsächlich mit Anhänger und nicht mit Wohnwagen, so wie es bisher immer im Radio hieß. Also musste ich wohl annehmen, dass das Verbot auch für meinen Surfbus mit Hochdach plus Anhänger galt. Und da ich so ein gesetzestreuer Bürger bin, bin ich nicht über die Brücke gefahren, sondern habe die letzte Ausfahrt vor der Brücke genommen (Großenbrode) - auch wenn wir "nur" 7 Bft. hatten und ich immer von Sperrungen ab 8 Bft. ausgegangen war.
Im Sommer waren in Großenbrode manchmal Kiter auf dem Wasser zu sehen. Also habe ich den Weststrand gesucht und schnell gefunden. Tatsächlich war dort ein Windsurfer auf dem Wasser und zusätzliche drei Wohnmobile mit Surfern waren da. Die waren aber noch beim Frühstücken. Naja, habe ich mit gedacht, wenn die fertig sind, kommen die sicher auch auf's Wasser und habe angefangen aufzubauen.
Als ich fertig aufgeriggt hatte, sind die Wohnmobile dann weggefahren. Also waren wir zu meiner Überraschung nur zu zweit auf dem Wasser. Die nächste Überraschung wartete im Wasser. Das "bisschen" Weißwasser, dass ich von Land aus gesehen hatte, waren chaotisch brechende Wellen mit ca. 1,5 m Höhe - bezogen auf meine bisherigen Flachwasser-Erfahrungen erschreckend viel. Weil ich nun aber schon mal nass war, bin ich im Wasser geblieben und habe dort meine derzeitigen Grenzen kennen gelernt. Nach 2 Stunden taten mir alle Knoch weh und ich bin nicht mal dazu gekommen, eine Halse zu versuchen. Immerhin habe ich aber jetzt eine Ahnung davon, wie man sein Material durch den Shore-Break durchbekommt - denn damit habe ich mich fast ausschließlich beschäftigt :-)
Fazit: Sehr anstregend, kaum gefahren, trotzdem gut.
Im Sommer waren in Großenbrode manchmal Kiter auf dem Wasser zu sehen. Also habe ich den Weststrand gesucht und schnell gefunden. Tatsächlich war dort ein Windsurfer auf dem Wasser und zusätzliche drei Wohnmobile mit Surfern waren da. Die waren aber noch beim Frühstücken. Naja, habe ich mit gedacht, wenn die fertig sind, kommen die sicher auch auf's Wasser und habe angefangen aufzubauen.
Als ich fertig aufgeriggt hatte, sind die Wohnmobile dann weggefahren. Also waren wir zu meiner Überraschung nur zu zweit auf dem Wasser. Die nächste Überraschung wartete im Wasser. Das "bisschen" Weißwasser, dass ich von Land aus gesehen hatte, waren chaotisch brechende Wellen mit ca. 1,5 m Höhe - bezogen auf meine bisherigen Flachwasser-Erfahrungen erschreckend viel. Weil ich nun aber schon mal nass war, bin ich im Wasser geblieben und habe dort meine derzeitigen Grenzen kennen gelernt. Nach 2 Stunden taten mir alle Knoch weh und ich bin nicht mal dazu gekommen, eine Halse zu versuchen. Immerhin habe ich aber jetzt eine Ahnung davon, wie man sein Material durch den Shore-Break durchbekommt - denn damit habe ich mich fast ausschließlich beschäftigt :-)
Fazit: Sehr anstregend, kaum gefahren, trotzdem gut.
Red Bull Storm Chase: Der Sturm war da
Erste Bilder gibt es hier (nur an Norwegen ist der Sturm vorbeigezogen so warten die Norweger immer noch auf echten Wind).
Freitag, September 22, 2006
Red Bull Storm Chase
Und die Windsurfer sind doch die Härtesten :-)
Beim Red Bull Storm Chase warten 10 Windsurfer aus 8 Ländern auf den ersten Herbststurm mit mind. 10 Bft., um sich in die Fluten zu stürzen. Der Trailer ist schon ganz beeindruckend. Ich bin gespannt auf die Bilder und Videos, wenn der Sturm vorbei ist.
Na Kai, gibt es sowas bei Euch Kitern auch? :-)
Beim Red Bull Storm Chase warten 10 Windsurfer aus 8 Ländern auf den ersten Herbststurm mit mind. 10 Bft., um sich in die Fluten zu stürzen. Der Trailer ist schon ganz beeindruckend. Ich bin gespannt auf die Bilder und Videos, wenn der Sturm vorbei ist.
Na Kai, gibt es sowas bei Euch Kitern auch? :-)
Donnerstag, Juni 29, 2006
Frühsurfen auf Fehmarn
Gerade sind wir mit unserer Kleinfamilie eine Woche auf Fehmarn. Mika wacht zwischen 5 und 6 Uhr morgens auf und muss gestillt werden. Da bietet es sich an, gleich mal einen Blick aus dem Fenster auf's Wasser zu werfen. Und tatsächlich, am Dienstagmorgen um 5 Uhr bläst es mit 5 Windstärken. Aber ich traue meinen Augen kaum: Da ist schon jemand beim Windsurfen (ich glaube es war die G199). Während ich noch spontan denke, "der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun", formt sich in meinem Hinterkopf bereits ein neuer Gedanke: "Was ist, wenn der Wind um 9 Uhr wieder weg ist?" Also schnell das Material rausgeholt und um 6 Uhr bin ich auch auf dem Wasser. Und tatsächlich ist der Wind am Vormittag wieder weg. So ein Glück, dass Mika mich so früh morgens weckt...
Samstag, Dezember 24, 2005
Wind: Was soll das denn?
Da wartet man vorfreudig zu Hause auf den Weihnachtsmann, und auf Fehmarn passiert das:

Da läuft einem als Windsurfer doch die eine oder andere Träne Salzwasser die Wange runter.
Da läuft einem als Windsurfer doch die eine oder andere Träne Salzwasser die Wange runter.
Donnerstag, Dezember 15, 2005
Surfen am 11.12.
Kaum hatte ich meinen Bus verkauft, hatten wir plötzlich Wind und relativ warmes Wetter am vergangenen Sonntag. Also habe ich den ganzen Surf-Rümpel in den PKW geworfen (und mich wieder mal über die umständlich Sitz-Umklapperei bei dieser Mühle geärgert) und habe mich auf den Weg nach Fehmarn gemacht.
Vorausgesagt waren 9 Grad und 5-5 Bft. - mein Auto beharrte aber darauf, dass es nur 6,5 Grad seien. Und dann war es erstaunlich voll in Gold auf Fehmarn. Der Grund war wohl der Wasserstand, der 70 cm unter Normal-Null lag. Dadurch waren Wulfen und Orth komplett trocken gefallen. Gold hatte dadurch 50 m zusätzlichen "Strand" und es war komplett stehtief. Dadurch konnte man jetzt wunderbar mit der Finne an Steinen hängen bleiben, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste. Ich hatte Glück und habe nur einen Finnenschraube verbogen. Insgesamt müssten dort jetzt aber viele Finnenreste im Wasser liegen.
Trotzdem ein toller Tag. Der Wind war gut am Pusten und auch temperaturtechnisch war es gut auszuhalten. So kann es ruhig den ganzen Winter durch bleiben.
Vorausgesagt waren 9 Grad und 5-5 Bft. - mein Auto beharrte aber darauf, dass es nur 6,5 Grad seien. Und dann war es erstaunlich voll in Gold auf Fehmarn. Der Grund war wohl der Wasserstand, der 70 cm unter Normal-Null lag. Dadurch waren Wulfen und Orth komplett trocken gefallen. Gold hatte dadurch 50 m zusätzlichen "Strand" und es war komplett stehtief. Dadurch konnte man jetzt wunderbar mit der Finne an Steinen hängen bleiben, von deren Existenz man bisher gar nichts wusste. Ich hatte Glück und habe nur einen Finnenschraube verbogen. Insgesamt müssten dort jetzt aber viele Finnenreste im Wasser liegen.
Trotzdem ein toller Tag. Der Wind war gut am Pusten und auch temperaturtechnisch war es gut auszuhalten. So kann es ruhig den ganzen Winter durch bleiben.
Mittwoch, August 03, 2005
Kite and Windsurfing Guide
Bei Stoked Publications gibt es jetzt The Kite and Windsurfing Guide. Es gibt eine Variante für Europa (ca. 1.500 Spots) und eine für die Welt (ca. 1.000 Spots). Ich habe die Europa-Variante und bin begeistert. Alle wichtigen Infos zu den Spots inkl. Windstatistik und Klima prägnant auf den Punkt gebracht. Einzige Unvollständigkeit: Der Guide beschränkt sich fast ausschließlich auf die Küstenregionen. Seen und Flüsse kommen so gut wie gar nicht vor. Naja, vielleicht kommt da ja irgendwann noch die Binnensurf-Version.
Samstag, Oktober 16, 2004
Surfen in Alacati
Gestern nacht bin ich zurückgekommen aus Alacati (Türkei). Dort war ich eine Woche zum Surfen - im Rahmen des 11. Surf & Action Learnivals.
Wie immer viele nette Leute und Parties dort, leider aber nur wenig Wind (nur 3 Tage mit Gleitwind). Dafür nochmal viel Sonne (25 Grad).
Vielleicht haut es ja in Deutschland nochmal hin, bevor das Wasser Eiswürfeltemperaturen bekommt.
Wie immer viele nette Leute und Parties dort, leider aber nur wenig Wind (nur 3 Tage mit Gleitwind). Dafür nochmal viel Sonne (25 Grad).
Vielleicht haut es ja in Deutschland nochmal hin, bevor das Wasser Eiswürfeltemperaturen bekommt.
Dienstag, August 03, 2004
Windsurf-Tipps
Ganz gute Windsurf-Tipps gibt es hier. Überhaupt ist Alacati ein netter Spot für Ein- und Aufsteiger.
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